12.12.2017

Trends

Wohin geht der Trend im Webdesign?

Allgemeines:
Betrachtet man die Entwicklung des Webdesigns der letzten Jahre, so ist eine spürbare Beruhigung eingetreten. Das Design zeigt mehr Anspruch. Eine zeitlose Gestaltung soll Hingucker produzieren, doch gleichzeitig muss der Inhalt als erkennbare Wichtigkeit hervorgehoben werden. Bewegte Bilder durch Flash treten zu Gunsten von W3C-konformen Darstellungen in den Hintergrund. Barrierefreie, moderne und ressourcenschonende Codierung wird zunehmend anerkannt und auch vom Kunden gewünscht!

Farben:
Die Aus- bzw. Ansichten sind hell, pastell, mit zarten Linien, ...freundlich, frisch und aufgeschlossen. Auch seriöse Blautöne sind zu finden, bevorzugt dunkelblau oder blau-grau. Schwarz wird, wenn es dann sein soll, mit Leuchtfarben kombiniert, Matschfarben sind out. Beliebt bleibt der Schlagschatten und Glossy-Look. Das Corporate Identity vieler Firmen hat immer Vorrang zu Modetrends.

Schrift:
Einfache und barrierefreie Lesbarkeit ist gefragt, Abkehr von kleinen Schriftgrößen aus designerischen Sichtweisen. Serifenlose Schriften wie Arial, Trebuchet MS, Verdana u.ä. in einer Größe von von 12 px erleichtern das Lesen am Bildschirm. Auffällig sind "große" Überschriften, deutlich erkennbare Links, wenn möglich sogar unterstrichen (entspricht dem Webstandard).

Layout:
Es sind immer noch 800 x 600 Auflösungen zu berücksichtigen! Ein Fluidlayout bzw. dynamisch angepasste Breiten mit mittigem Design sind etwas aufwendiger und folgedessen beim Kunden leider nicht immer akzeptiert (Entscheidungen von Fall zu Fall). Größer werdende Screens sprechen nicht unbedingt für größere Auflösungen. Die Anwenderfreundlichkeit und Überschaubarkeit muss im Mittelpunkt bleiben. Empfohlene Textbreiten: 10 bis 15 Wörter pro Zeile oder entsprechend 60 bis 70 Zeichen.

Webstandards:
Trennung von Content und Layout, Einhalten der Standards und valider Code werden sich weiterhin verbreiten. (Ein Plus für Barrierefreiheit und weniger Datenmüll...) Weblogs mit ihrem einfachen "header-plus-2-spalten-design" beeinflussen unsere Ansprüche und Wünsche und gewöhnen uns an klare Strukturen, einfache Bedienbarkeit, Reduktion auf das Wesentliche. Bei den Blogs geht es tatsächlich nur um Inhalte, Usability und Lesbarkeit stehen an erster Stelle. Diese Wichtigkeiten schwappen langsam über in das Userbewusstsein .

Merke:
Auch einfach kann sehr schön sein oder gerade deshalb!